Andy Hope 1930 & Manuel Ocampo

(confusion caused by) noisy and noticeable activity or very colorful appearance, intended to attract attention

endendend
Eröffnung am Samstag, 10. November 2018, 19.00 Uhr
Nachdem die beiden Künstler sich vor vier Jahren kennenlernten, kam schon bald der Plan auf, gemeinsam eine Ausstellung zu entwerfen. Dieses Vorhaben verwirklicht der 8.Salon in seinen Räumen. Die Gegensätze und Gemeinsamkeiten von Ocampo und Hope versprechen eine produktive Spannung: sie kommen aus ganz unterschiedlichen Kulturkreisen, Ocampo von den Philippinen, Hope aus Süddeutschland, sind jedoch beide stark geprägt von der US-amerikanischen Westküste und den „giftigen Stoffen“ des Underground. Während die Bilder von Ocampo wie eine blasphemische Vermischung von Tattoo-Motiven mit naiv-frömmiger Kirchenmalerei erscheinen, konfrontiert Hope den Kosmos der Superheros des Comics mit den anerkannten Werten der klassischen Moderne. Welche Elemente in ihren Bildern die Verunsicherung betreiben und wem sie schaden, ist bei Beiden nie genau zu bestimmen.
Andy Hope 1930, geboren 1963 in München, studierte von 1991 bis 1997 an der Akademie der Bildenden Künste in München und am Chelsea College of Art and Design in London. Zahlreiche Ausstellungen in deutschen und internationalen Museen und Institutionen, Galerie-Ausstellungen in Berlin, Zürich, London, New York und anderswo, lebt in Berlin.
Manuel Ocampo, 1965 in Quezon City (Philippinen) geboren, studierte von 1984 bis 1985 Freie Kunst an der Universität der Philippinen, dann an der California State University, lebte einige Jahre in Spanien und kehrte 2003 nach Manila zurück. Er war auf zahlreichen internationalen Ausstellungen vertreten, wie etwa der documenta (1992) oder der Biennale von Venedig (1993 und 2001).
Ausstellungsdauer: 11. November – 8. Dezember 2018