Mnemosyne XIV

der Bilderatlas von Aby Warburg

Mnemosyne • der Bilderatlas von Aby Warburg  
Teil XIV: die Tafeln 73-76
Am Samstag, den 14. März 2015, 16.30 Uhr

 

In dieser Veranstaltung kommt die Rembrandt-Sequenz zum Abschluß, und das Ende des Atlas (Tafel 79) rückt näher. Die Tafel 73 führt noch einmal ins Amsterdamer Rathaus zum Bataver-Zyklus, der uns schon auf den Tafeln 71 und 72 beschäftigt hatte. Anschließend sehen wir eine Tafel, deren Bildprogramm in Warburgs Vorlesung „Italienische Antike im Zeitalter Rembrandts“ kaum berührt wurde und doch als ein Kernstück dieses Themas angesehen werden muss. Auf der Tafel 75 untersucht Warburg, wie sich der medizinische Fortschritt im 17. Jahrhundert mit den Resten des Aberglaubens und der Dämonenfurcht auseinandersetzt, ein Spannungsfeld, das Warburg um Rembrandts berühmtes Gruppenportrait „Die Anatomie des Dr. Nicolas Tulp“ (1632) zusammenzieht. Die letzte Rembrandttafel ist ebenfalls vollkommen eigenständig und voller Überraschungen. Ein zweites Mal wird es im Atlas um das Motiv „Tobias und der Engel“ gehen, um den Elan der Bewegung zwischen Niobe und Maria oder Tobias und Jesus.
Im Rahmen unserer Aktualisierungreihe stellt
Leonid Kharlamov
aus Hamburg eine Tafel vor. Er nutzt unser Display in einer rohen Form, um Handlungsmuster und Gesten aus dem Film sichtbar zu machen.
Tafel-72-73 
Die Forschungsgruppe trifft sich weiterhin – soweit nicht anderes bekannt gegeben – jeden Mittwoch ab 17.00 im 8. Salon.
 
gefördert 
durch:
Kulturbehoerde